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EinkommenLesezeit: 5 Minuten

Betriebsrente: das Gehaltsextra, das viele einfach liegen lassen

Dein Chef muss dir eine betriebliche Altersvorsorge ermöglichen — und mindestens 15 % dazugeben. Trotzdem nutzt sie nur etwa jeder zweite Beschäftigte. Hier erfährst du, wie die bAV funktioniert, was sie dir bringt und worauf du achten solltest. Ohne Fachchinesisch.

Wie die bAV funktioniert — in 60 Sekunden

Bei der klassischen Entgeltumwandlung fließt ein Teil deines Bruttogehalts direkt in einen Vorsorgevertrag — bevor Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Genau das ist der Trick: Weil der Beitrag aus dem Brutto kommt, spürst du im Netto deutlich weniger, als tatsächlich für dich gespart wird.

  • Du zahlst aus dem Brutto: Steuern und Sozialabgaben auf den umgewandelten Betrag entfallen zunächst.
  • Dein Arbeitgeber legt mindestens 15 % drauf: Das ist seit 2019 gesetzlich vorgeschrieben — viele Chefs geben freiwillig mehr.
  • Das Geld gehört dir: Die Ansprüche aus deiner Entgeltumwandlung sind sofort unverfallbar.

Ein Gefühl für die Größenordnung: Wer 200 € umwandelt, hat mit Arbeitgeberzuschuss schnell 230 € oder mehr im Vertrag — spürt im Netto aber oft nur rund die Hälfte.

Rechne dein Beispiel selbst durch

Beweg die Regler — du siehst live, wie viel von deinem Beitrag wirklich aus deinem Netto kommt:

3.200
200

Dein echter Nettoaufwand

pro Monat

Fließt in deine Vorsorge

pro Monat inkl. 15 % Arbeitgeberzuschuss

  • Steuerersparnis € / Monat
  • Sozialabgaben-Ersparnis € / Monat
  • Arbeitgeberzuschuss (15 %) € / Monat
  • Dein Vorsorge-Hebel×

Vereinfachte Beispielrechnung (Steuerklasse I, gesetzlich versichert, Werte 2026 gerundet). Deine exakten Zahlen rechnen wir dir im persönlichen Gespräch aus.

Worauf du achten solltest

  1. Nachgelagerte Besteuerung. Die Auszahlung im Ruhestand ist steuer- und (bei gesetzlich Versicherten) beitragspflichtig — dafür gibt es Freibeträge, und dein Steuersatz ist im Alter meist niedriger als heute. Unterm Strich bleibt die Rechnung mit Zuschuss fast immer positiv.
  2. Die Höhe des Zuschusses. 15 % sind Pflicht. Gibt dein Arbeitgeber 25, 30 oder sogar 50 %, wird die bAV vom guten Deal zum sehr guten. Frag nach — viele wissen gar nicht, was ihr Betrieb bietet.
  3. Qualität des Vertrags. Wie bei jeder Vorsorge gilt: Garantien, Kosten und Anbieter unterscheiden sich deutlich. Ein Vertrag, den du verstehst, ist mehr wert als der mit der buntesten Broschüre.

Häufige Fragen

Was passiert bei einem Jobwechsel?

Dein Guthaben verfällt nicht. In der Regel nimmst du den Vertrag zum neuen Arbeitgeber mit oder führst ihn privat bzw. beitragsfrei weiter. Wir helfen dir, die beste Variante zu wählen — auch wenn du mit einem alten Vertrag von woanders zu uns kommst.

Was ist bei Elternzeit oder Arbeitslosigkeit?

Der Vertrag kann pausieren oder privat weitergeführt werden. Dein bereits aufgebautes Guthaben bleibt bestehen — bAV-Guthaben aus Entgeltumwandlung ist beim Bürgergeld sogar geschützt.

Lohnt sich das auch bei kleinem Einkommen?

Oft gerade dann: Für Geringverdiener gibt es zusätzliche staatliche Förderung, und schon kleine Beiträge wachsen über die Jahre spürbar. Wichtig ist die individuelle Betrachtung — genau dafür sind wir da.

Reicht die gesetzliche Rente nicht?

Für die meisten: nein. Das Rentenniveau liegt bei rund 48 % des Durchschnittseinkommens — dein Lebensstandard liegt in der Regel deutlich darüber. Die bAV ist einer der einfachsten Wege, die Lücke zu verkleinern, weil sie direkt am Gehalt ansetzt und dein Chef mitzahlt.

Du willst wissen, was dein Betrieb bietet — oder deinen bestehenden Vertrag verstehen? Bring ihn einfach mit: Kostenloses Gespräch buchen →

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